Montag | 10. Juli 2017 | 20:00 Uhr
Essen | Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal
Cellosonaten
Hélène Grimaud
Preisträgerin des Klavier-Festivals Ruhr 2015
Jan Vogler (Violoncello)
Claude Debussy
Sonate für Violoncello und Klavier in d-Moll
Johannes Brahms
Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 1 in e-Moll op. 38
Robert Schumann
Fantasiestücke für Violoncello und Klavier op. 73
Dimitrij Schostakowitsch
Sonate für Violoncello und Klavier in d-Moll op. 40

Zugaben:

Frédéric Chopin
Sonate für Violoncello und Klavier in g-Moll op. 65, 3. Satz: Largo

Dmitri Schostakowitsch
Sonate für Violoncello und Klavier in d-Moll op. 40, 2. Satz: Allegro

Schon seit 1991 sorgt Hélène Grimaud beim Klavier-Festival Ruhr regelmäßig für musikalische Sternstunden, und so war es 2015 für Franz Xaver Ohnesorg eine Ehrensache, sie mit dem Preis des Klavier-Festivals Ruhr auszuzeichnen und ihr für die freundschaftliche Verbundenheit zu danken.

Musik spiegelt für die in Aix-en-Provence geboren Pianistin das Leben mit seinen Höhen und Tiefen wider. Grimaud ist nicht nur eine leidenschaftliche Pianistin, die durch ihren poetischen Ausdruck, ihre unvergleichbare Technik und ihr kraftvolles wie zartes Spiel fasziniert, sie ist auch eine engagierte Naturschützerin, mitfühlende Menschenrechtlerin und erfolgreiche Buchautorin.

Mit dem Cellisten Jan Vogler verbindet sie eine langjährige künstlerische Partnerschaft. „Mit ihr kann ich in einem ganz großen Saal spielen und ich habe das Gefühl, die Größe der Musik, ihre Weite wird in ihrer ganzen Pracht dargestellt.“ Der Wahl-New Yorker und in Berlin geborene Jan Vogler ist seit vielen Jahren nicht nur als Cellist unterwegs, sondern leitet auch äußerst erfolgreich die Dresdner Musikfestspiele und das renommierte Moritzburg Festival.

Wenn man beide musizieren sieht und hört, ist gleich zu spüren: da versenken sich zwei Weltklassemusiker ganz in den Kosmos der Töne, um dann im tiefen Vertrauen auf einander mit Mut zum Risiko etwas ganz Besonderes entstehen zu lassen. Beide verbindet der – wie Grimaud es einmal formulierte – „hundertprozentige Einsatz, intellektuell, emotional, psychisch, den der Weg ins Herz eines Stückes verlangt“.

Debussy, Brahms, Schostakowitsch und Schumann – Letzterer einer der „am meisten unterschätzen Komponisten“, so Vogler - stehen auf ihrem Programm und zeichnen jene Ausdrucksspanne nach, die für beide musikalisch nicht nur eine Herausforderung ist, sondern den ganz besonderen Reiz ausmacht.

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