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Klänge und Rhythmen der Natur – George Crumbs Vox Balaenae

„Vielleicht ließen sich viele der komplexen Probleme der neuen Musik in ein neues Licht rücken, wenn wir uns wieder der alten Idee zuwenden würden, dass die Musik die Natur reflektiert“ bemerkt der amerikanische Komponist George Crumb 1980 in einem Essay mit dem programmatischen Titel Hat die Musik eine Zukunft?: „In einem weiteren Sinne müssen die großen und kleinen Rhythmen der Natur – die Klänge des Windes und des Wassers, der Vögel und Insekten – zwangsläufig eine Analogie in der Musik finden. Schließlich sind die Gesänge des Buckelwals bereits ein hochentwickeltes ‚künstlerisches‘ Produkt: Man hört Phrasen-Strukturen, Höhe- und Tiefpunkte und sogar einen Sinn für musikalische Form!“

Die vielschichtigen Gesänge der Buckelwale hatte der 1929 geborene Komponist erstmals in den späten 1960er Jahren kennengelernt. Er war davon so begeistert, dass er sie zum Ausgangspunkt seines Trios Vox Balaenae („Die Stimme des Wals“) machte. Zu den faszinierendsten Aspekten des dreiteiligen Werkes für Flöte, Violoncello und Klavier – alle elektrisch verstärkt – gehört zweifellos seine vielfarbige Klangwelt. Durch den Einsatz unkonventioneller Spieltechniken erzielen die drei Instrumentalisten eine Vielzahl neuartiger Klänge und ungewohnter Klangeffekte. So entsteht beispielsweise der surreale Charakter der Anfangspassage, dessen bizarre Klanglichkeit an den Gesang der Buckelwale erinnert, dadurch, dass der Flötist zugleich spielt und singt. Der Pianist betätigt im Laufe des Werkes nicht nur die Tasten, sondern ‚bearbeitet‘ die Saiten ebenfalls mit den Fingern und einem Meißel und der Cellist entlockt seinem Instrument mehr als einmal Klangeffekte, die man zuvor wohl kaum mit einem Cello in Verbindung gebracht hätte.

Im Rahmen dieses Projekts wurde umfangreiches Unterrichtsmaterial für den Bereich der Primarstufe von Richard McNicol in Zusammenarbeit mit Tobias Bleek verfasst. Es bietet Ihnen eine detaillierte schriftliche Anleitung zur Durchführung des Projekts vom ersten Workshop bis zur Aufführung sowie zahlreiche Kurzfilme, die Ihnen bei der praktischen Umsetzung behilflich sein können.

Das Unterrichtsmaterial ist so konzipiert, dass Sie das Projekt nicht nur als „praktische Einführung“ zu Vox Balaenae, sondern auch völlig unabhängig von Crumbs Werk im Rahmen des regulären Musikunterrichts durchführen können. Sie benötigen dazu weder die Hilfe von professionellen Musikern noch Kinder, die bereits Instrumentalunterricht haben.

Das gesamte Lehrmaterial haben wir im Bereich "Entdecken und Vermitteln" zusammengestellt.

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