Das Programm Archiv Konzert-Archiv 2017 Ausgewähltes Konzert
Mittwoch | 28. Juni 2017 | 20:00 Uhr
The Americas: Concerto in F
Jean-Yves Thibaudet
Pietari Inkinen (Dirigent)
Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele
Jean-Yves Thibaudet  

Jean-Yves Thibaudet wurde in Lyon geboren, wo er als Fünfjähriger mit dem Klavierspiel begann, seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte er im Alter von sieben Jahren. Mit zwölf Jahren begann er am Conservatoire de Paris bei Aldo Ciccolini und Lucette Descaves, einer Freundin und Mitarbeiterin von Ravel, zu studieren. Im Alter von fünfzehn Jahren gewann er den Premier Prix du Conservatoire und drei Jahre später die Young Concert Artists Auditions in New York City.

Seit mehr als 30 Jahren tritt...

 

Jean-Yves Thibaudet wurde in Lyon geboren, wo er als Fünfjähriger mit dem Klavierspiel begann, seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte er im Alter von sieben Jahren. Mit zwölf Jahren begann er am Conservatoire de Paris bei Aldo Ciccolini und Lucette Descaves, einer Freundin und Mitarbeiterin von Ravel, zu studieren. Im Alter von fünfzehn Jahren gewann er den Premier Prix du Conservatoire und drei Jahre später die Young Concert Artists Auditions in New York City.

Seit mehr als 30 Jahren tritt Jean-Yves Thibaudet weltweit auf, er hat über 50 Alben aufgenommen und sich den Ruf als einer der besten Pianisten der heutigen Zeit erarbeitet. Sein Repertoire umfasst Solowerke, Kammermusik und Orchesterwerke – von Beethoven über Liszt, Grieg und Saint-Saëns bis Khachaturian und Gershwin, ebenso wie Werke von zeitgenössischen Komponisten wie Qigang Chen und James MacMillan. Seit Beginn seiner Karriere begeistert Thibaudet sich für Musik jenseits des Standardrepertoires, vom Jazz bis zur Oper, die er selbst für Klavier transkribiert. Seine weltweiten Freundschaften führen zu spontanen und fruchtbaren Kooperationen in Film, Mode und bildender Kunst.

Seine Leidenschaft für die Ausbildung und Förderung junger musikalischer Talente zeigt sich auch in seinem Engagement als erster Artist in Residence bei der Colburn School in Los Angeles, wo er zuhause ist. Thibaudet wird weitere drei Jahre in Residenz bei der Colburn School bleiben, außerdem wurden „Jean-Yves Thibaudet Stipendien“ zur Unterstützung von Musikakademie-Studenten eingeführt, die Thibaudet unabhängig ihres Instruments auswählt.

Jean-Yves Thibaudets veröffentlichte Alben wurden mit zwei Grammy-Nominierungen, dem deutschen Schallplattenpreis, dem Diapason d'Or, dem Choc du Monde de la Musique, dem Gramophone Award und dem Edison Award ausgezeichnet. 2017 veröffentlichte er Bernstein’s Age of Anxiety mit dem Baltimore Symphony Orchestra und Marin Alsop, mit dem er im Frühjahr 2010 Gershwin aufgenommen hatte, mit großen Jazz-Band Orchestrierungen der "Rhapsody in Blue", Variationen über "I Got Rhythm" und dem Klavierkonzert in F-Dur. Im Jahr 2016, zum 150. Jahrestag von Erik Saties Geburtstag, veröffentlichte Decca eine Box mit Saties komplettem Werk für Soloklavier - eingespielt von Thibaudet, einem der wichtigsten Interpreten von Saties Werk. Bei seiner Grammy-nominierten Aufnahme von Saint-Saëns‘ Klavierkonzerten Nr. 2 und 5, die im Herbst 2007 auf den Markt kam, wird Thibaudet von Charles Dutoit, einem langjährigen musikalischen Weggefährten und dem Orchestre de la Suisse Romande begleitet. Ebenfalls im Jahr 2007 veröffentlichte Thibaudet „Aria: Opera Without Words“ mit Transkriptionen von Opern-Arien von Saint-Saëns, R. Strauss, Gluck, Korngold, Bellini, J. Strauss II, P. Grainger und Puccini. Einige der Transkriptionen stammen von Mikhashoff, Sgambati und Brassin, andere sind von Thibaudet selbst. Unter seinen weiteren Aufnahmen sind die Jazz-Alben „Reflections on Duke: Jean-Yves Thibaudet spielt die Musik von Duke Ellington“ und „Conversations with Bill Evans“, seine Hommage an zwei Größen der Jazz-Geschichte.

Bekannt für seinen Stil und seine Eleganz auf und abseits der traditionellen Konzertbühne hat sich Thibaudet auch in der Mode- und Filmwelt sowie im karitativen Bereich einen Namen gemacht. Er spielte Aaron Zigmans Soundtrack für Wakefield, ein Drama von Robin Swicord, mit dem der Komponist zum ersten Mal einem anderen Pianisten erlaubt hatte, sein Filmwerk zu spielen. Thibaudet war Solist der Oscar- und Golden Globe-prämierten Filmmusik von „Abbitte“ und dem Oscar-nominierte Film „Stolz und Vorurteil“. Für die Verfilmung des Romans „Extremely loud and incredibly close“ (2012) von Jonathan Safran Foer spielte er außerdem die Filmmusik von Alexandre Desplat ein. Weiter hatte er einen Cameo-Auftritt in Bruce Beresfords Spielfilm „Bride of the Wind“ über Alma Mahler und steuerte zum Soundtrack sein Spiel bei. Im November 2004 war Thibaudet Präsident des renommierten Hospice de Beaune, einer jährlichen Wohltätigkeits-Auktion in Burgund, Frankreich. Seine Konzertkleidung stammt von der gefeierten Londoner Designerin Dame Vivienne Westwood.

Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählt die Victoire d'Honneur, ein Preis für sein Lebenswerk und die höchste Auszeichnung von Frankreichs „Victoires de la Musique“. 2010 ehrte die Hollywood Bowl Thibaudet für seine musikalischen Leistungen durch die Aufnahme in ihre Hall of Fame. Das Französische Kultusministerium erhob Thibaudet im Jahre 2012 vom „Chevalier“ zum „Officier“ des „Ordre des Arts et des Lettres“.

 
Pietari Inkinen  

Der finnische Dirigent Pietari Inkinen trat 2015 seine Positionen als Chefdirigent der Prager
Symphoniker sowie der Ludwigsburger Schloßfestpiele an. Seit Beginn der Saison 2016/2017
wirkt er außerdem als Chefdirigent des Japan Philharmonic Orchestra, dem er bereits seit 2009
als Erster Gastdirigent verbunden war. Er ist darüber hinaus Ehrendirigent des New Zealand
Symphony Orchestra, dem er von 2008 bis 2016 als Music Director vorstand. Im September
2017 wird er seine Position als Chefdirigent der...

 

Der finnische Dirigent Pietari Inkinen trat 2015 seine Positionen als Chefdirigent der Prager
Symphoniker sowie der Ludwigsburger Schloßfestpiele an. Seit Beginn der Saison 2016/2017
wirkt er außerdem als Chefdirigent des Japan Philharmonic Orchestra, dem er bereits seit 2009
als Erster Gastdirigent verbunden war. Er ist darüber hinaus Ehrendirigent des New Zealand
Symphony Orchestra, dem er von 2008 bis 2016 als Music Director vorstand. Im September
2017 wird er seine Position als Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken
Kaiserslautern antreten.
Als Gast ist er am Pult zahlreicher namhafter Orchester zu erleben, darunter die Staatskapelle
Berlin, die Münchner Philharmoniker, das Orchester der Mailänder Scala, Orchestre
Philharmonique de Radio France, Los Angeles Philharmonic Orchestra, Radio-
Symphonieorchester Wien, Rotterdam Philharmonic Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra,
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Bamberger Symphoniker, BBC Symphony
Orchestra, City of Birmingham Orchestra, Spanish National Orchestra, Finnish Radio
Symphony, Swedish Radio Symphony sowie die Staatskapelle Dresden und das
Gewandhausorchester Leipzig.
Zu Höhepunkten der Saison 2016/2017 zählen seine Debüts beim Royal Concertgebouw
Orchestra und beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Gastkonzerte mit dem Royal Flemish
Philharmonic Orchestra und dem Orchestra Verdi in Mailand sowie die Wiederaufnahme der
erfolgreichen Neuproduktion von Eugen Onegin an der Dresdner Semperoper.
Tourneekonzerte mit den Prager Symphonikern führen ihn nach Österreich und Spanien. Mit
dem Japan Philharmonic Orchestra beginnt Pietari Inkinen mit dem Rheingold ein Projekt mit
konzertanten Aufführungen von Wagners Ring der Nibelungen. Den kompletten Ring dirigiert er
außerdem im Herbst 2016 erneut in Melbourne in einer Wiederaufnahme der vielgerühmten
Produktion aus dem Jahr 2013 (Regie: Neil Armfield). 2014 hatte er hierfür den Helpmann
Award für das beste Operndirigat erhalten, eine Auszeichnung, mit der herausragende
Leistungen in der australischen Kulturszene gewürdigt werden.
Im Bereich der Oper dirigierte Pietari Inkinen zuvor bereits an der Finnischen Nationaloper, am
Brüsseler Théâtre de la Monnaie, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und an der
Bayerischen Staatsoper in München. Am Teatro Massimo in Palermo leitete er Wagners
Rheingold und Walküre. Die Rheingold-Produktion wurde in der Folge mit dem Franco Abbiati-
Preis der italienischen Kritikervereinigung als "Beste Aufführung" ausgezeichnet.
Pietari Inkinen hat beim Label NAXOS zahlreiche Aufnahmen veröffentlicht. Dazu zählen,
gemeinsam mit dem New Zealand Symphony Orchestra, sämtliche Symphonien von Sibelius
und die Ersteinspielung von Rautavaaras Manhattan Trilogy. Einen weiteren Zyklus der
Symphonien von Sibelius legte er mit dem Japan Philharmonic Orchestra vor. Zu erwähnen
sind darüber hinaus eine CD mit Arien und Orchesterstücken von Richard Wagner gemeinsam
mit dem Tenor Simon O'Neill (EMI), die vom BBC Music Magazin mit der seltenen
Höchstwertung von zweimal fünf Sternen ausgezeichnet wurde, sowie Schostakowitschs
Cellokonzert Nr. 1 und Brittens Cello Symphony gemeinsam mit Johannes Moser (Hänssler).
Nicht nur als Dirigent, sondern auch als Geiger ist Pietari Inkinen erfolgreich. Er studierte bei
Zakhar Bron an der Kölner Musikhochschule und erhielt einige Auszeichnungen und Preise,
bevor er seine Studien als Dirigent an der Sibelius-Akademie in Helsinki fortsetzte. Er schätzt es
auch, als Solist gleichzeitig die Leitung des Orchesters zu übernehmen und mit seinen
regelmäßigen musikalischen Partnern Kammermusik zu spielen.

 
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