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Zur Spieltechnik

Die Musik unterschiedlicher Komponisten stellt den Spieler jeweils vor ganz eigene technische und musikalische Herausforderungen. Bachs Werke für Tasteninstrumente verlangen eine andere Technik als die Klaviermusik von Claude Debussy, das Mozart-Spiel einen anderen Ton als das Chopin-Spiel.


Auch die im Klavier-Festival Ruhr Bärenreiter Piano Album versammelten Werke fordern vom Pianisten jeweils individuelle spieltechnische und klangliche Lösungen. Obwohl alle Komponisten auf experimentelle Formen der Klangerzeugung wie das Spiel auf den Saiten oder die Präparierung des Instruments verzichtet haben, kommen in einigen Stücken Spieltechniken zum Einsatz, die im klassischen Repertoire in dieser Form nicht zu finden sind. So erkunden Marco Stroppa und Vassos Nicolaou in ihren Werken mittels eines sehr differenzierten Pedalgebrauchs und dem Spiel mit stumm niedergedrückten Tasten die faszinierende Welt der Nachklänge. Die beiden Stücke von Stroppa können dabei nur auf einem Instrument mit einem sehr gut eingestellten Sostenuto-Pedal (mittleres Pedal) ausgeführt werden. Imbalances I und II von Olav Lervik hingegen sind Studien über eine spezifische Form des Glissando, bei dem die Handfläche des Spielers gleichzeitig über die weißen und schwarzen Tasten des Klaviers gleitet.


Im Rahmen unserer Internet-Präsentation stellen Ihnen die Komponisten ausgewählte Spieltechniken vor.