Mittwoch | 24. Mai 2017 | 20:00 Uhr
Lied 2
Graham Johnson
Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 2001
Robin Tritschler (Tenor)
Soraya Mafi (Sopran)
Lieder von:
(Auswahl)

Dominick Argento, Samuel Barber, Amy Beach, Leonard Bernstein, Marc Blitzstein, Paul Bowles, Elliott  Carter, Theodore Chanler, Aaron Copland, George Gershwin, Charles Ives, Cole Porter, Ned Rorem u.a.

Zugabe:

Louis Moreau Gottschalk 
"The Banjo" alias "I will Never Do to Give It up So" alias "Camptown Races" (Stephen Foster)

Die Neue Welt als Heimat des Kunstliedes? Zunächst ist das vielleicht ein ungewohnter Gedanke. Doch das Lied hat viele Heimaten. Freilich führen die Wurzeln der amerikanischen Liedtradition zurück nach Europa, gleichwohl haben sich in den USA mit der Zeit ganz eigene Spielarten des „Songs“ herausgebildet.

Den Amerika-Schwerpunkt des diesjährigen Klavier-Festivals Ruhr nahm der legendäre britische Liedpianist Graham Johnson zum Anlass, in der komplexen Geschichte des American Song zu forschen. Der erste Teil des von ihm zusammengestellten Liederabends am 24. Mai beleuchtet die europäischen Einflüsse auf die nordamerikanische Liedtradition. Nach der Pause nimmt Graham Johnson die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise in ein facettenreiches Land, dessen Songs so vielgestaltig sind wie die Landschaft selbst. Das Publikum begegnet Bekannten wie Leonard Bernstein, George Gershwin, Samuel Barber, Charles Ives und Cole Porter, aber es gibt auch jede Menge weißer Flecken auf der musikalischen Landkarte zu erobern.

Wie gut, dass der vielseitige irische Tenor Robin Tritschler im englischen Idiom beheimatet ist und sich mit einer erstaunlichen Leichtigkeit in neue Zusammenhänge und Ausdruckswelten hineinversetzen kann. Er tut dies mit Begeisterung: „Die Aufführung ist der Höhepunkt der Arbeit als Liedsänger“, sagt Robin Tritschler. „Alles zielt auf die Aufführung hin. Und es ist eine unglaublich aufregende Situation.“

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