Dienstag | 04. Juli 2017 | 20:00 Uhr
Fuga y Misterio
Sergio Tiempo
Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 23 in f-Moll op. 57 „Appassionata“
Claude Debussy
Reflets dans l'eau, aus: Images, Heft I
Sergej Prokofjew
Romeo und Julia op. 75 (Auswahl)
Heitor Villa Lobos
Vier Stücke aus: A prole do bebê
Moisés Moleiro
Joropo
Astor Piazzolla
Fuga y Misterio
Alberto Ginastera
Tres Danzas Argentinas op. 2

Zugaben:

Frédéric Chopin
Prélude in d-Moll op. 28/15 "Regentropfen-Prélude"

Astor Piazzolla
La muerte del Angel

Frédéric Chopin
Prélude in e-Moll op. 28/4

Für das englische Klassikmagazin Gramophone scheint der Klangfarbenmagier Sergio Tiempo geradezu verliebt zu sein in die unzähligen Nuancen, die man dem Klavier so entlocken kann. Andere Kritikerstimmen zeigten sich schier aus dem Häuschen, als 2012 von Tiempo ein Live-Mitschnitt von Tschaikowskys 1. Klavierkonzert herauskam. Denn so elektrisierend hatte bislang nur Tiempos Idol und Förderin Martha Argerich diesen Konzertevergreen hingelegt.

Der in Caracas geborene Venezolaner besitzt eben einfach alles, was einen großen Musiker und Pianisten ausmacht. Mit seinem ansteckenden Temperament und mitreißenden Tiefgang sorgt er weltweit nicht nur bei Konzerten etwa mit seinem befreundeten Landsmann Gustavo Dudamel für Begeisterung, und als Kammermusiker und Liedbegleiter hat Tiempo u.a. mit Mischa Maisky und Barbara Hendricks zusammengearbeitet.

Für sein Recital beim Klavier-Festival Ruhr hat er zunächst Werke aus dem klassischen Klavierkanon ausgewählt, darunter Beethovens expressiv-virtuose „Appassionata“. Im zweiten Teil des Konzertes zieht Tiempo dann alle südamerikanischen Klangregister – angefangen vom Brasilianer Heitor Villa-Lobos bis zu den Argentiniern Alberto Ginastera und Astor Piazzolla.

sowie der